Kreditkarten: Unterschiede für Händler und Kunden

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Die bargeldlose Zahlung mit Hilfe von Kredit- und Debitkarten sind Gang und Gäbe. Sowohl die Kredit-, als auch die Debitkarte werden von Banken oder Kreditkarteninstituten ausgestellt, dabei sind Mastercard, Visa, Diners und American Express die meist verwendeten Kreditkarteninstitute.

Mit „Kreditkarte“ zahlen wollen, aber keine Akzeptanz?

Die Zeiten, in denen man ausschließlich oder überwiegend mit Bargeld bezahlt hat, sind vorbei. Die bargeldlose Bezahlung mit Hilfe von Kredit- und Debitkarten sind nun Gang und Gäbe. Sowohl die Kredit-, als auch die Debitkarte werden von Banken oder Kreditkarteninstituten ausgestellt, dabei sind Mastercard, Visa, Diners und American Express die meist verwendeten Kreditkarteninstitute. Beide Karten sehen zwar gleich aus, werden jedoch auf unterschiedliche Art und Weise verwendet. Leider merkt man den Unterschied erst, wenn es zu spät ist und man vor einem Problem steht. Man ist gerade im Urlaub ankommen und möchte den Mietwagen abholen, aber die Mietwagenfirma akzeptiert die „Kreditkarte“ nicht. Denn die scheinbare Kreditkarte ist in Wirklichkeit gar keine. Diese Situation kann schnell Millionen von Menschen widerfahren. Die vielen Bankkarten, die sich in den Geldbeuteln befinden, sind tatsächlich Debitkarten – nicht Kreditkarten.

Worin liegt der Unterschied?

Wie oben bereits erwähnt, sehen die Kredit- und die Debitkarten identisch aus. Beide enthalten eine Hochprägung mit kleinen silbernen Ziffern. Auf der Debitkarte steht „Debit“ und auf der echten Kreditkarte ist ein kleiner Aufdruck „Credit“ ersichtlich. Bei der Debitkarte wird anders als bei der Kreditkarte, direkt auf das Girokonto zugegriffen. Die Belastung am Girokonto erfolgt dadurch sofort oder binnen weniger Tage. Das heißt, dass Kunden jederzeit eine komplette Ausgabenkontrolle haben. Man kann die Debitkarte mit der deutschen Girokarte vergleichen.

Bei der Kreditkarte werden die getätigten Umsätze in der Regel am Kreditkartenkonto gesammelt. Am Monatsende ist ein Betrag fällig, der vom Konto abgebucht wird. Bei der Ratenzahlung werden aber meist hohe Zinsen verlangt.

Kreditkarten sind meist die Norm bei Buchungen

Kreditkarten sind in einigen Branchen weit verbreitet. Für Unternehmen stellt die Kreditlinie eine Art Sicherheit dar. Aus diesem Grund sollten sich Urlauberinnen und Urlauber rechtzeitig informieren, um Schwierigkeiten zu vermeiden. In diesem Fall ist es wichtig zu wissen, welche Karten von den Unternehmen akzeptiert werden.

Debit- und Girokarten

Im deutschen Einzelhandel erfolgt die Akzeptanz der Girokarten besser als Debitkarten der Anbieter Mastercard und Visa. Online sieht die Situation jedoch anders aus, da Debitkarten hier bevorzugt werden. Außerdem können Debitkarten ohne Probleme im Ausland verwendet werden, da die Kooperation der Banken in großen Netzwerken mit internationalen Partnern erfolgt. Aber es handelt sich hier nur um die Debitkarten, die von deutschen Kreditinstituten ausgestellt werden.

Zukunft: Debitkarte vs. Kreditkarte

Die Zahl der ausgegebenen Debitkarten sowie der Wert der damit vorgenommenen Zahlungen steigt stetig in Deutschland. Während laut Bundesbank im Jahr 2010 etwa 102,4 Millionen Debitkarten im Umlauf waren, erhöhte sich die Zahl 10 Jahre später auf 118,3 Millionen. Peter Tillmann, Professor für monetäre Ökonomik an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, ist der Meinung, dass Debitkarten nicht die Zukunft der Kartenzahlungen werden trotz steigender Anzahl. Laut ihm werden Debitkarten ein zusätzliches Angebot der Zahlungsmöglichkeiten liefern, sodass auch beispielsweise Kunden mit einer geringeren Bonität Debitkarten verwenden können.

Quellen:

Probleme beim Bezahlen – Wenn die Kreditkarte gar keine ist, Naïma Kunze: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/kreditkarte-debitkarte-101.html

Die Akzeptanz von Kreditkarten in Deutschland: https://www.bezahlen.de/die-kreditkarten-akzeptanz-in-deutschland-1455.php